Erforschung von Stammzellen

Die L'Oréal-Forscher sind innerhalb der Kosmetikindustrie Pioniere bei der Erforschung der Stammzellen in Haut und Haar und haben daraus neue Anti-Aging-Strategien abgeleitet.

Stammzellenkulturen
Stammzellenkulturen
Eine in vitro gezüchtete Stammkeratinozyte aus der Epidermis kann mehr als 100 Milliarden Keratinozyten hervorbringen, das entspricht der gesamten Hautoberfläche von 1.000 Erwachsenen!

Ein Fundus an Innovation

Unsere Haut beherbergt verschiedene adulte Stammzellen, die für die Erneuerung von Epidermis, Dermis, Haaren und Nägeln verantwortlich sind und beschädigte Haut reparieren. Diese Zellen sind selten, bieten aber ein ungeahntes Vermehrungspotenzial und sind daher für die Kosmetikindustrie äußerst interessant. Schon lange interessieren sich auch die L’Oréal-Forscher dafür und arbeiten auf diesem Gebiet mit internationalen Wissenschaftler-Teams zusammen mit dem Ehrgeiz, neue Strategien zur Vermeidung und Behandlung von Hautalterungserscheinungen zu entwickeln. In Zukunft sollen so neue Schönheitsbehandlungen möglich sein.

Schützen, um zu regenerieren


Stem Cells
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Stem Cells

Die L'Oréal-Forscherteams haben auf diesem Gebiet bereits entscheidende Fortschritte gemacht. Um der Hautalterung entgegenzuwirken, erhalten sie das Umfeld der Stammzellen und verbessern damit ihr Regenerationspotenzial, das mit zunehmendem Alter abnimmt. So konnten die Forscher Wirkstoffe entwickeln, die die Zellvermehrungsfähigkeiten der Keratinozyten nachweislich verbessern. Dies konnte in vitro am Hautmodell nachgewiesen werden. Das erste Produkt, das auf Grundlage dieser Entdeckung angeboten wurde, war Absolue Precious Cells von Lancôme, das im September 2009 auf den Markt kam. Die Forschung im Bereich Haare konzentrierte sich auf die Mechanismen, die graue Haare erzeugen und Haarausfall bewirken, insbesondere den Schutz der Stamm-Melanozyten und Stamm-Keratinozyten, die mit fortschreitendem Alter weniger werden.