Pigmentierung

Betrachtet man die Haut als biologisches Gewebe, kann man die Gründe für Pigmentierungsstörungen besser einschätzen.

Diversität der Hautfarben
Diversität der Hautfarben

Fibroblasten, Pigmentmodulation


Seit Jahrzehnten interessieren sich die L'Oréal-Forscher für die komplexen biologischen Prozesse der Hautpigmentierung. Die Alterung der Pigmentierungsfunktion können sie heute schon erklären. Dabei gehen sie davon aus, dass Melanogenese (die Produktion von Melanin, dem Pigment für Haut- und Haarfarbe) nicht der einzige Prozess sein sollte, der Ziel von Pigmentstörungs-Behandlungen ist. Einige Bestandteile der Dermis, die sogenannten Fibroblasten, spielen womöglich auch eine Rolle bei der Pigmentierungsregulierung. Diese Hypothese konnte mit Versuchen an Modellen rekonstruierter pigmentierter Haut bestätigt werden.

Konkrete, sichtbare Ergebnisse


Als man erkannte, welche Rolle die Fibroblasten in der Funktionsweise der Pigmentierung spielen, konnten neue Strategien zur Hautaufhellung entwickelt werden. Man beschäftigte sich nicht mehr nur mit der Epidermis, sondern auch mit der Dermis. So wurden vier Wirkstoffe entdeckt, die auf die Epidermis, die Melanozyten, oxidativen Stress und die Dermis wirken. Diese Wirkstoffe finden sich heute in den meisten Pflegeprodukten, insbesondere denen, die ausgleichend bei Hautflecken wirken sollen.