Unsere Diversity-Bilanz

L’Oréals Diversities-Politik ist ausgereift. Im Jahr 2010 hat der Konzern in Frankreich den erzielten Fortschritt gemessen und für die Tochtergesellschaften Messverfahren eingeführt.

L’Oréals Diversities-Politik ist seit ihrer Einführung im Jahr 2005 stetig ausgebaut worden. Das Unternehmen hat recht schnell festgestellt, dass die Ergebnisse messbar sein müssen, da sonst kein Fortschritt erkannbar ist. So wurden Ziele festgeschrieben und leistungsfähige Messwerkzeuge eingeführt. Durch die Kennzeichnung in Frankreich 2008-2009 wurde ein erstes Beurteilungstool geschaffen, das um ein Berichtsformat für Erreichtes und Fortschritte ergänzt wurde. Das "Diversities Label" ist eine Anerkennung für die Leistung von L'Oréals Personalpolitik in bezug auf Marken, Lieferanten und Kunden.

Nach der Einführung des Labels hat L’Oréal gemeinsam mit zehn Partnerfirmen rund 30 qualitative und quantitative Kennzahlen erarbeitet, die aus Diversity-Sicht signifikant und relevant sind. Anhand dieser Kriterien wurde 2010 eine Diversities-Bilanz für Frankreich eröffnet, die die Ergebnisse von fünf Jahren Arbeit des Konzerns auf dem Gebiet der Rekrutierung, Aus- und Weiterbildung, Karriereberatung und Kommunikation sowie die anderen Aktionen anhand dieser Kriterien bewertet.

Sie fasst die Ergebnisse im Bereich Rekrutierung von Jugendlichen, Menschen mit Behinderungen und Senioren, aber auch von Aktionen im Bereich Gleichberechtigung und Förderung von Wiedereingliederung und gegenseitigem Respekt für den Zeitraum 2005-2010 zusammen.

In Richtung globale Messung des Fortschritts der Diversities-Politik


Dank der Diversities-Bilanz für Frankreich konnte mit einem automatisierten Informationssystem die systematische Messung der erreichten Fortschritte eingeleitet werden. Heute gehen alle Tochtergesellschaften ebenfalls so vor. In 29 Ländern auf allen Kontinenten werden Gleichstellungs-Aktionen zur Priorität in der Diversities-Politik. Zehn Länder arbeiten an Programmen zum Thema Behinderungen, während 18 die soziale und ethnische Herkunft zum Thema gewählt haben. Um die Fortschritte messen zu können, hat der Konzern entsprechende Werkzeuge eingeführt und den Tochtergesellschaften zur Verfügung gestellt. So werden diese schon bald ihre Erfahrungen teilen können.