Vielfalt fördern

Seit mehr als zehn Jahren befasst sich L'Oréal mit dem Thema Vielfalt . Die Förderung betrifft vor allem drei strategische Bereiche: HR, Marketing und Einkauf.

Die wichtigsten Maßnahmen zur Förderung der Diversität bei L’Oréal
Die wichtigsten Maßnahmen zur Förderung der Diversität bei L’Oréal

Diversity wird bei L'Oréal groß geschrieben. Für uns bedeutet das, Unterschiede zu erkennen, zu akzeptieren, zu schätzen und zum Wohle des Unternehmenswachstums zu nutzen. Das ist eine vielschichtige Aufgabe, daher spricht L'Oréal bevorzugt von "Diversities" im Plural. Genau wie in anderen Bereichen hat der Konzern zunächst Maßnahmen eingeleitet und dann den erzielten Fortschritt gemessen. Auf dieser Basis wurde dann eine internationale Vorgehensweise erarbeitet.

L’Oréal legt großen Wert auf objektive Messungen, denn nur so können die entsprechenden Maßnahmen zielgerichtet eingesetzt und ihre Wirkung ermittelt werden. In allen Ländern, in denen der Konzern vertreten ist, wird zunehmend auf Diversity geachtet, ebenso bei der Eröffnung neuer Tochtergesellschaften.

Die Einführung der Diversity-Chartas in den verschiedenen Ländern


Die Unterzeichnung der Ethik-Charta im Jahr 2000 und des Global Compact im Jahr 2003 waren L'Oréals erste öffentliche Bekenntnisse gegen Diskriminierung und für den Respekt von Vielfalt. 2004 wurde dann in Frankreich die Diversity-Charta unterzeichnet und ein Aktionsplan festgelegt, der 2006 durch die Einrichtung des globalen Diversity-Netzwerks in den Tochtergesellschaften mit Leben gefüllt wurde. Seither haben mehrere europäische Tochtergesellschaften eine eigene Diversity-Charta eingeführt, nämlich Belgien (2007), Deutschland (2008) und Spanien (2009).

In den letzten Jahren hat L’Oréal seine Aktivitäten in diesem Bereich verstärkt und sich mit Partnern um die Erarbeitung nationaler Diversity-Chartas bemüht, so beispielsweise in Italien gemeinsam mit dem Sodalitas-Verband (2009), in Schweden (2010) und in Polen (2012). Der Prozess wird fortgesetzt und ausgeweitet.

Gleichzeitig konzentriert man sich in Frankreich auch auf andere Bereiche der Vielfalt wie gleiche Bezahlung, Elternschaft, soziale Herkunft und Alter. Beispiele sind die elternfreundliche Charta (2008), der "Plan Espoir Banlieues" (2008) für benachteiligte Jugendliche in den Vororten oder Unternehmensvereinbarungen zur Beschäftigung von Senioren (2009).

Diversity-Politik 2010 bis 2015


L’Oréal möchte als weltweit führend im Bereich Diversities-Management anerkannt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir unsere Diversity-Politik auf drei strategische Bereiche konzentrieren: HR, Marketing / Kommunikation und Einkauf. Außerdem sind drei Aspekte als Priorität zu sehen, nämlich Geschlecht, Behinderung, soziale und ethnische Herkunft. Auf dieser Grundlage wurde für den Zeitraum 2010-2015 eine Vorgehensweise definiert und für alle Tochtergesellschaften verbindlich festgeschrieben. Das gemeinsame Ziel setzt Aktionsprioritäten fest, um die rasche, globale Umsetzung zu fördern.

Wesentliche Massnahmen


  • Unsere Rekrutierungsbemühungen sind breit gestreut, um bei der Einstellung stärker auf kulturelle und soziale Vielfalt zu achten.
  • Unterschiede in der Bezahlung von Männern und Frauen werden reduziert und sollen ganz beseitigt werden.
  • Talentierte Frauen werden gefördert, um sie an die Spitze des Unternehmens zu bringen.
  • Die Einstellung von Menschen mit Behinderungen wird gefördert (nach gesetzlicher Vorgabe oder darüber hinaus).
  • L’Oréal-Produkte sollen allen Verbrauchern zugänglich gemacht werden.
  • Verantwortungsvoller Einkauf ohne Ausgrenzung.