2001 bis heute : Die weltweite Vielfalt der Schönheit

Die weltweite Vielfalt der Schönheit

Die weltweite Vielfalt der Schönheit
Die weltweite Vielfalt der Schönheit

Es gibt nicht nur eine bestimmte Art von Schönheit. Vielmehr ist Schönheit eine facettenreiche Eigenschaft, umrahmt von unterschiedlichen ethnischen Ursprüngen, Sehnsüchten und Erwartungen, in denen sich die wahre Vielfalt der Welt widerspiegelt. Mit einer Reihe starker internationaler Marken geht L’Oréal in das 21. Jahrhundert. Der Aspekt Vielfalt ist ein wichtiger Teil seiner Wachstumsagenda. Der seit 2006 durch den Vorsitzenden Lindsay Owen-Jones und den CEO Jean-Paul Agon geführte Konzern setzt weiterhin auf vielversprechende Übernahmen, um den weltweit vielfältigen Bedarf an Kosmetikprodukten zu bedienen und neue sozial verantwortliche Initiativen im Interesse einer nachhaltigen Entwicklung für alle umzusetzen.

Jahr

2001

  • © L'Oréal Research

    Das künstliche Hautmodell ist ein großes wissenschaftliches Abenteuer, das 1975 begann. Damals war es amerikanischen Forschern erstmals gelungen, Keratinozyten – die Hauptbestandteile der Epidermis – in vitro zu züchten. Die Entdeckung wird u.a. zur Behandlung von Verbrennungen genutzt. Die Forscher von L’Oréal sehen in dem Verfahren eine Alternative zur Erprobung der Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Kosmetika. 1979: erstes künstliches Hautmodell. 1986: erstes Modell mit Dermis und Epidermis, an dem die Wirkung der UV-Strahlung und die Hautalterung getestet werden. 1994: Entwicklung pigmentierter Epidermis zur Untersuchung der Sonnenbräune. 1997: Entwicklung einer Epidermis, die auf allergieauslösende oder reizende Produkte mit Unverträglichkeit reagieren kann. Außerdem kauft der Konzern mit Episkin eine hochentwickelte Technologie für Standard-Hautmodelle, die reproduzierbar sind und Wissenschaftlern und Industrie zur Verfügung gestellt werden. 2001: L’Oréal eröffnet im französischen Lyon ein neues Zentrum für künstliche Hautentwicklung, um die neue Technologie auch industriell nutzen zu können.

  • L’Oréal commits to Sustainable Development

    L’Oréal tritt dem "World Business Council for Sustainable Development" bei, einer unabhängigen internationalen Organisation aus mehr als 150 Unternehmen aller Branchen, die sich für nachhaltige Entwicklung engagiert und insbesondere den Austausch von Erfahrungen zwischen den Unternehmen auf dem Gebiet des Umweltschutzes sowie in den Bereichen Wirtschaft und gesellschaftliches Engagement fördert.

  • © D. Engelhard for Biomédic

    L’Oréal kauft die amerikanische Marke Biomedic, einen Hersteller kosmetischer Behandlungen für den Profi-Bereich, dessen Produkte nur von Dermatologen verwendet und auch vertrieben werden. Die nicht invasiven Behandlungen (Peeling, Pflege nach Eingriffen) ist sowohl sicher als auch wirksam. Biomedic wird in die dermatologisch versierte Marke La Roche-Posay eingegliedert.

  • © Roger Turqueti for Vichy

    Diese Pflege stellt einen wichtigen Schritt in der Hautalterungsforschung dar: Vichy entdeckt die Folgen der Menopause auf die Haut und misst erstmals die Hautdichte. Die Einführung von NOVADIOL ist eine bahnbrechende Neuerung in der Apothekenkosmetik. Es ist die erste Pflege mit Phyto-Flavonen, die die Haut wieder aufpolstert und Millionen von Frauen überzeugt. Sie wirkt dem Verlust der Hautdichte entgegen und strafft die Gesichtskontur.

  • © Stéphane Gallois for Mizani Campagne 2006

    Mit SoftSheen hatte L'Oréal 1998 gleichzeitig mit dem amerikanischen Hersteller für ethnische Haarpflege auch dessen Tochtergesellschaft für professionelle Produkte Mizani übernommen. Das Wort bedeutet "Gleichgewicht" auf Suaheli. Mizani wird 2001 umstrukturiert, als Premium-Marke neu aufgestellt und in den USA von der Division Professionelle Produkte neu lanciert mit dem Ziel, die Marke weiterzuentwickeln und zu globalisieren.

  • © Cité des sciences et de l'industrie, 2001- Graphics: Voltaire & Associés - Photography: Angelika Büttner

    In der Cité des Sciences et de l'Industrie wird die Ausstellung "Le cheveu se décode“ (Das Haar entschlüsseln) eröffnet. Erstmals arbeiten das Technikmuseum und L’Oréal gemeinsam an einer Erklärung des Haars, seines Typs, seiner Eigenschaften, seiner Sprache, seiner Symbolik … Die Ausstellung wird von L’Oréal entwickelt und vom Museum verwirklicht. Sie beantwortet Fragen, die man sich tagtäglich zum Thema Haare stellt. Anschließend war sie in einem guten Dutzend Ländern von Brasilien bis Russland zu sehen. Innerhalb von 8 Jahren wurde sie in 14 Museen auf 3 Kontinenten gezeigt und von mehr als 2 Millionen Menschen besucht.

  • © BLUE-UP PHOTOGRAPHY

    Wie funktioniert das? Auf einer eigenen Wettbewerbs-Website können sich Studierende der Business Schools weltweit in die Haut eines Managers eines virtuellen Kosmetikunternehmens versetzen und müssen dort strategische Entscheidungen in den Bereichen Marketing, Forschung, Fertigung und Finanzen treffen. Dabei wird ihre Leistung an der anderer Wettbewerbsteilnehmer gemessen. Und der Nutzen für L’Oréal? Der Konzern kann Nachwuchskräfte kennenlernen und sich als Arbeitgeber bekanntmachen und profilieren. Das große Business-Spiel ist heute wegweisend und wird bei den meisten einschlägigen Instituten sogar in den Lehrplan aufgenommen. Mehr als 50.000 Teilnehmer aus 120 Ländern machen es zum bedeutendsten Rekrutierungs-Tool des Konzerns.

2002

  • © Innéov

    Gemeinsam mit Nestlé erschließt sich L’Oréal den Markt der Nahrungsergänzung mit kosmetischer Wirkung. Die Gründung von Innéov bündelt die Kompetenzen der L'Oréal-Forschung (Kenntnis der Haut, Bewertungsmethoden) und der Nestlé-Forschung (Bioverfügbarkeit, Stabilität von Wirkstoffen in Lebensmitteln) und stellt auf diesem Wachstumsmarkt den wissenschaftlichen Durchbruch dar.

  • L’Oréal confirms its commitment as a corporate citizen by joining the UN's Global Compact

    Gleichzeitig mit etwa 2.000 anderen Unternehmen tritt L’Oréal dem UN Global Compact für nachhaltige Entwicklung bei und verpflichtet sich, die zehn Grundsätze des Pakts zu befolgen.

  • © Philip Riches for V&R

    Die Division Luxusprodukte unterzeichnet einen Lizenzvertrag mit dem niederländischen Designer-Duo Viktor&Rolf, dessen extravagante, hochmoderne und sehr visuelle Mode den Konzern auf seiner Suche nach frischem Wind für seine Designer-Parfums sehr beeindruckt hat.

  • © Solve Sundsbo for Lancôme

    Der hochglänzende Lipgloss in transparenten Farben mit der verspielten Verpackung und den leckeren Geschmacksrichtungen mit Namen Juicy Tubes hat großes Suchtpotential und ist weltweit äußerst erfolgreich.

  • © Garnier

    Garnier bringt 1998 in Europa Natéa heraus, eine Coloration, die die Haare auch pflegt und nährt. Ein Problem dabei ist der Begriff "Natéa", der in romanischen Sprachen den Bezug zur Nahrung herstellt, in den USA – einem für Garnier sehr wichtigen Markt – jedoch nicht verstanden wird. Die Marke wird in "Nutrisse" umbenannt, weil diese Bezeichnung eher den gewünschten Effekt hat, und international neu lanciert, diesmal mit Erfolg. Das Konzept der Coloration mit nährender Pflege versteht jeder. Heute ist Nutrisse von Garnier weltweit die Nummer 1 bei Colorationen im Massenvertrieb.