Die Beschaffungsabteilungen

Die Einkaufsabteilung hat pro Kontinent ein „Sourcing Center“ und ist in sechs Einkaufsbereiche aufgeteilt.

Einkaufsbereiche
Einkaufsbereiche

In jeder Abteilung werden Vorgaben und Erwartungen des internen Kunden in die technischen Daten aufgenommen, insbesondere hinsichtlich Qualität, Logistik, Produktion, Verpackung, Entwicklung, Forschung und Innovation.

ROHSTOFFE


Seltene Stoffe


Die Rezepturen für die Produkte bestehen aus verschiedenen Rohstoffen: Polymere, Fette, natürliche Stoffe, Duftstoffe, Lichtschutzfilter, Vitamine ... L'Oréal kauft diese Stoffe von Spezialanbietern, die auf Qualität achten und stetig für mehr Sicherheit und Unbedenklichkeit forschen. Die auf Qualität und Forschung spezialisierten Teams sorgen dafür, dass die eingekauften Waren und Rohstoffe den Qualitätsvorgaben entsprechen. Außerdem forschen sie stets nach Alternativen.

Verpackung


Verpackungen

Die Verpackung schützt das Produkt und wertet es auf. L'Oréal ist der Meinung, dass Verpackungen innovativ und umweltfreundlich sein müssen. Das Unternehmen verfügt über zahlreiche Lieferanten von Tiegeln und Flaschen aus Kunststoff oder Glas, Spritzgußteilen, Kunststoff- und Aluminiumtuben, Spraydosen und Sprühsystemen, Etiketten, Beipackzetteln, Wellpappe und Beuteln.

Gemeinsam mit dem Lieferanten arbeiten die Verpackungs-Teams daran, die Produktverpackung immer weiter zu verbessern und innovative Konzepte zu erforschen. Ein Kompetenzzentrum für Verpackungsforschung untersucht, bewertet und genehmigt die von den Lieferanten vorgeschlagenen Standardlösungen, bewertet sie und genehmigt sie ggf.

Werbung und Marketing


Werbung am Point of Sale

Produktwerbung ist für die Markenkommunikation von strategischer Bedeutung. Werbung am Verkaufspunkt (Point of Sale) sowie Werbematerialien (Promotions) spielen bei der Kundengewinnung eine wichtige Rolle. Auf Seiten der POS-Lieferanten (Metall, Plastik, Holz etc.), Kartonagen-Lieferanten (Displays), Druckmaterialien (Booklets etc.) und kostenlosen Kundengeschenke (Textilien, Accessoires etc.) ist Kreativität, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit gefragt.
Hier verlassen sich die Einkaufsteams auf das Fachwissen ihrer Lieferanten, mit denen sie gemeinsame Visionen entwickeln.

Als Ergänzung zu den POS-Materialien werden Marketing-Maßnahmen durchgeführt, um das Produkt vorzustellen und dem Kunden am Verkaufsort zu präsentieren. Dafür sind Design- und Werbeagenturen, Postproduktion und Marktforschung sowie nicht zuletzt digitale Werbemittel verantwortlich.

Maschinen und Anlagen


Equipment

Für seine 41 Werke weltweit arbeitet L'Oréal mit zahlreichen Spezialanbietern von Fertigungsanlagen (Verarbeiten, Wiegen, Waschen), Verpackungsanlagen (Abfüllanlagen, Etikettiermaschinen, Verteiler, Konzentratoren) und Industrieanlagen (Kompressoren, Heiz- und Kühlanlagen, Palettiermaschinen, Feuerschutz etc.) zusammen. Die für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz zuständigen Teams prüfen die Anlagen insbesondere daraufhin, ob sie den Umweltschutz im Unternehmen verbessern und ob sie ohne Beeinträchtigung von Sicherheit und Gesundheit zu bedienen sind.

Indirekte Beschaffung


Indirekte Beschaffung

Zur indirekten Beschaffung gehören allgemeine Warenlieferungen und Leistungen wie beispielsweise:

  • Intellektuelle Dienstleistungen
  • Reisekosten und Verpflegung
  • Meetings und Veranstaltungen
  • Facility Management
  • Energiekosten
  • HR-Dienstleitungen (Zeitarbeitskräfte, Schulungen)
  • EDV und Telekommunikation
  • Büro- und andere Verbrauchsmaterialien
  • Logistikleistungen, Transport

Lohnfertigung


Zulieferung

Neben den intern gefertigten Produkten setzt der Konzern auch Lohnveredler ein, die fertige Erzeugnisse konditionieren oder nachbearbeiten, bestimmte Produkte extern herstellen (Seife, Stifte, Reinigungstücher) oder Logistikleistungen durchführen. Auch diese Lieferanten werden von L’Oréal dabei unterstützt, gewisse Qualitäts- und Sicherheits-Standards einzuhalten und sich verantwortungsbewusst zu verhalten.