Ethisches Verhalten auf beiden Seiten

L'Oréal will bei der Suche nach lokalen und internationalen Lieferanten mit den gleichen Werten ein Beispiel setzen und hat im Rahmen seiner Ethikleitlinie eine internationale Beschaffungsleitlinie als Entscheidungshilfe formuliert.

L’Oréal Ethics Logo
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Internationale Ethikleitlinie

Für die 600 hauptamtlichen Einkäufer und die 10.000 Partner von L'Oréal, die täglich Beschaffungsentscheidungen treffen, gilt eine internationale Beschaffungsleitlinie mit Namen "Our Day-to-Day Purchases". Sie erläutert die entsprechenden Vorgaben der Ethikleitlinie.

Die vier Kapitel "Einkauf ist Teamarbeit", "Einkauf mit Integrität", "Einkauf mit Respekt" und "Mit Lieferanten zusammenarbeiten, die L'Oréals Ethikstandards einhalten" behandeln alle Aspekte der Beziehung zu Lieferanten und beantworten praktische Fragen. Die Unterlage ist für alle Konzerneinkäufer verbindlich und jedem Mitarbeiter frei zugänglich. Sie wurde in 14 Sprachen übersetzt.

L'Oréal unterzeichnet Beschaffungscharta in Frankreich

Nach Maßgabe des französischen Wirtschaftsministeriums hat L'Oréal eine Charta für verantwortungsvolle Beschaffung unterzeichnet und mit diesen zehn Verpflichtungen seinen Willen dokumentiert, vor allem kleine und mittlere Unternehmen in den Einkaufsvorgang einzubinden. Diese Charta gilt aber nicht nur in Frankreich, sondern auch in anderen Ländern: eine internationale Beschaffungsleitlinie mit Namen "Our Day-to-Day Purchases" soll für ihre Einhaltung sorgen.

Optis, die globale Ausschreibungsplattform

Optis ist eine Internet-Plattform, die den Datenaustausch zwischen L'Oréal und seinen Lieferanten bei Ausschreibungen vereinfacht und strukturiert. Dieses Werkzeug sorgt dafür, dass bei Ausschreibungen Einkaufsrichtlinien und Ethikleitlinien eingehalten werden und die Lieferanten weltweit gleich behandelt werden. Mehrere Einkaufsabteilungen nutzen diese Plattform bereits, schon bald soll sie konzernweit ausgerollt werden.