Partnerschaften

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In den vergangenen Jahren hat die Abteilung für Forschung und Innovation von L’Oréal verschiedene Partnerschaften mit akademischen, öffentlichen und privaten Institutionen geschlossen. Ziel ist es, die Forschung im Hinblick auf tierversuchsfreie Sicherheitsbewertungen weiter voranzubringen.

PARTNERSCHAFTEN IM INSTITUTIONELLEN BEREICH



COSMETICS EUROPE - Europa. Cosmetics Europe, ehemals Colipa, ist seit 1962 der Branchenverband der europäischen Kosmetik-, Körperpflgemittel- und Parfümeriebranche und vertritt mehr als 2.000 Unternehmen, vom großen internationalen Kosmetikkonzern bis hin zu sehr kleinen Anbietern. Cosmetics Europe leistet einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung, zur wissenschaftlichen und politischen Anerkennung sowie zur Anwendung von alternativen Testmethoden.

ECVAM, European Centre for the Validation of Alternative Methods - Europa. Das European Centre for the Validation of Alternative Methods (ECVAM) fördert die wissenschaftliche und behördliche Zulassung von tierversuchsfreien Testverfahren. In vielen Industriebereichen wird die Abhängigkeit von Tierversuchen kontinuierlich reduziert. Das ECVAM koordiniert unabhängige Auswertungen im Hinblick auf die Genauigkeit und Zuverlässigkeit von Tests für bestimmte Zwecke in biologischen, chemischen, agrochemischen und pharmazeutischen Anwendungsbereichen.

ECOPA, European Consensus Platform for Alternatives - Europa. Die European Consensus Platform for Alternatives (ECOPA) stellt ein spezifisches Beratungsangebot über Länder und Regionen in wirtschaftlichem Wandel zur Verfügung. ECOPA bietet Regierungen, Förderorganisationen und Unternehmen Dienstleistungen mit hohem Mehrwert.

EPA-Initiative von TOX21 - USA. Tox21 bündelt staatliche Ressourcen und Know-how der Environmental Protection Agency (EPA), des National Institute of Environmental Health Sciences/National Toxicology Program, des National Institute of Health und der Food and Drug Administration. So sollen beispielsweise mithilfe von Robotertechnologie Tausende von Chemikalien auf ihre Toxizität untersucht, mit Überwachungsdaten die mögliche Toxizität von Chemikalien prognostiziert und ein kosteneffizienter Ansatz zur Priorisierung von Toxizitätsuntersuchungen für Chemikalien entwickelt werden.

EPAA, European Partnership for Alternative Approaches to Animal Testing - Europa. Die European Partnership for Alternative Approaches to Animal Testing (EPAA) ist eine gemeinnützige Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Kommission, europäischen Wirtschaftsverbänden und Unternehmen aus sieben Industriebereichen. Ziel der Partner ist die Bündelung von Wissen und Ressourcen zur Beschleunigung der Entwicklung, Prüfung und Zulassung von alternativen Ansätzen für behördliche Testverfahren ohne Einsatz von Tierversuchen.

EU-RAHMENPROGRAMME FÜR DIE ENTWICKLUNG ALTERNATIVER METHODEN - Europa. Die EU-Rahmenprogramme für Forschung haben zwei strategische Zielsetzungen: Die Stärkung der wissenschaftlichen und technologischen Basis der europäischen Industrie und die Verbesserung ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit, indem Forschung zur Untermauerung der EU-Politik gefördert wird.

JACVAM - Japan. Ziel von JACVAM ist die Förderung alternativer Ansätze zu Tierversuchen für die Bewertung der Sicherheit von chemischen Stoffen in Japan sowie die Entwicklung von Richtlinien für neue experimentelle Methoden durch internationale Zusammenarbeit.

OECD. Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) unterstützt die Anwendung integrierter Ansätze für Testverfahren und Sicherheitsbewertungen. Das OECD-Altstoffprogramm nutzt integrierte Ansätze zur Durchführung international anerkannter Gefahrenanalysen für Chemikalien. Durch die praktische Anwendung wird die behördliche Zulassung von integrierten Ansätzen optimiert. Darüber hinaus wird ihre Umsetzung in nationale und regionale Systeme zur Chemikalienbewertung in OECD-Mitgliedsstaaten erleichtert.

SENS-IT-IV, Europäische Kommission, 6. Rahmenprogramm der Europäischen Union. Allgemeines Ziel von SENS-IT-IV ist die Entwicklung von in-vitro-Alternativen für entsprechende statt Assays: Tests bis zur Vorvalidierungsstufe. Neben der Reduzierung von Tierversuchen wird eine Verbesserung der Vorhersagewahrscheinlichkeit für alternative Verfahren erwartet.

SEURAT-1. Safety Evaluation Ultimately Replacing Animal Testing ist eine von der Europäischen Kommission und Cosmetics Europe finanzierte Forschungsinitiative, die sich bei den Sicherheitsbewertungen auf die komplexen Herausforderungen von Toxizität bei wiederholter Aufnahme und die Entwicklung von technischen Lösungen als Alternativen zu den bisherigen Methoden konzentriert.


PARTNERSCHAFTEN IM AKADEMISCHEN BEREICH



LABORATORY OF MATHEMATICAL CHEMISTRY DER UNIVERSITÄT PROF. ASSEN ZLATAROV IN BURGAS, M. Todorov, O. Mekenyan - Burgas, Bulgarien. Die grundlegenden Ziele des LMC bei der Modellierung von Struktur-Wirkungs- und Struktur-Eigenschafts-Beziehungen lassen sich wie folgt zusammenfassen: Entwicklung eines Systems zur Berechnung der Strukturkomplexität (Konformationsflexibilität und metabolische Umwandlung), Bewertung der Mechanismen im Zusammenhang mit der molekularen Reaktivität und Interaktion, Entwicklung probabilistischer QSAR-Modelle, Auswertung von Modellanwendungsbereichen, Auswahl von Chemikalien für strategische Tests und Aufbau von 3D-Datenbanken.

INSTITUTE FOR IN VITRO SCIENCES Inc, Gaithersburg, MD, A. Hilberer, H. Raabe, N. Wilt - USA. Das Institute for In Vitro Sciences, Inc. ist ein gemeinnütziges Forschungs- und Testlabor zur weltweiten Förderung von in-vitro-Methoden (tierversuchsfreie Testverfahren). Das 1997 gegründete Institut arbeitet seit Jahren mit privaten und akademischen Labors sowie Regierungsbehörden an der Umsetzung von in-vitro-Testverfahren, mit denen Tierversuche begrenzt und wichtige Informationen für Entscheidungen über die Sicherheit und Wirksamkeit von Produkten gewonnen werden können.

INSTITUT PASTEUR DE LILLE, F. Nesslany, D. Marzin - Lille, Frankreich. Das Institut Pasteur de Lille (Pasteur-Lille) ist ein Forschungszentrum und Mitglied im Pasteur Institute Network. Das Institut umfasst 14 Forschungsbereiche und beschäftigt 1.150 Mitarbeiter, darunter 626 Forscher in Lille, Frankreich. Hinzu kommen 300 externe Mitarbeiter. Der Umsatz des Instituts beträgt mehr als 700 Mio. EUR. Aus dem Institut Pasteur de Lille sind mehrere Start-up-Unternehmen hervorgegangen.

FORSCHUNGSZENTRUM DES UNIVERSITÄTSKRANKENHAUSES LAVAL (CRCHUQ), Forschungszentrum für Onkologie und molekulare Endokrinologie - Quebec, Kanada. Forschung ist einer der vier Kernbereiche des CRCHUQ. Mit seinem Schwerpunkt Innovation und Kompetenz ist der Forschungsbereich eng mit den drei anderen Kernbereichen des CRCHUQ verflochten, was etwa bei der Bewertung von Gesundheitstechnologien und Interventionsmethoden deutlich wird. Die Forschungsbemühungen des CRCHUQ konzentrieren sich auf die Entwicklung von Know-how und die Ausarbeitung praktischer Ansätze zur Verbesserung des Gesundheitswesens sowie zur Förderung von Gesundheit und Lebensqualität.

OHIO STATE UNIVERSITY, J.F. Rathman - Columbus, Ohio, USA. Die Ohio State University verfügt über einen der größten und vielfältigsten Campus in den USA. Mehr als 55.000 Studenten haben die Wahl zwischen 14 Fakultäten, 170 grundständigen Studiengängen und 240 Master- und Promotionsstudiengängen sowie berufsbildenden Studienangeboten. Als beste Universität von Ohio belegt die Ohio State einen Platz unter den Top-20 des Landes und betreibt außerdem ein anerkanntes Universitätskrankenhaus und ein führendes Krebsforschungszentrum.

RUTGERS UNIVERSITY - New Jersey, USA. Rutgers, die staatliche Universität von New Jersey, ist eine führende öffentliche Forschungsuniversität und eine der besten Hochschuleinrichtungen des Bundesstaates. Die Rutgers University ist für besonders hohe Bildungsstandards, innovative und neuartige Forschungsaktivitäten sowie eine praktische Umsetzung von Wissen in Lösungen für lokale, nationale und globale Gemeinschaften bekannt.


PARTNERSCHAFTEN IM PRIVATEN BEREICH



ALTAMIRA LLC, C. Yang, J.F. Rathman - Ohio, USA. Ziel von Altamira ist der Austausch von Wissen in den Bereichen molekulare Informatik, Chemometrie, rechnergestützte Modellierung und Analyse sowie statistische Versuchsplanung. Die beiden Gründer verfügen außerdem über jahrelange Erfahrung mit nanostrukturellen Werkstoffen sowie der mesoskaligen Grenzflächenmodellierung.

CEETOX - USA. Mithilfe eines soliden Systembiologie-Ansatzes gelang CeeTox die Entwicklung von in-vitro-Modellen mit hoher Vorhersagekraft. Das Unternehmen unterstützt die Identifizierung neuer Wirkstoffkandidaten, Chemikalien, Kosmetika und Konsumgüter mit besonders niedrigem Toxizitätsrisiko und größtmöglicher Erfolgswahrscheinlichkeit. CeeTox leistet einen Beitrag zur Verbesserung der Sicherheit von Produkten auf dem Markt.

HUREL CORPORATION - USA. HμREL® entwickelt Produkte und Dienstleistungen als Alternativen zu Tierversuchen und bietet eine hervorragende experimentelle Plattform für die Erzeugung zellbasierter in- vitro-Daten von besonders hoher Vorhersagekraft in Bezug auf den menschlichen Organismus.

IMMUNOSEARCH, F. Cottrez, H. Groux - Frankreich. ImmunoSearch ist ein führendes europäisches CRO-Unternehmen, das an immunotoxikologischen und toxikologischen Versuchen in einem GLP-Umfeld für die Parfüm- und Kosmetikbranche forscht.

NIKODERM RESEARCH Inc - Japan. Nikoderm Research Inc. bietet eine Reihe von Tests und technischen Dienstleistungen im Zusammenhang mit kosmetischen und pharmazeutischen Produkten und deren Inhaltsstoffen. Ziel des Unternehmens ist die Entwicklung von fortschrittlichen Sicherheits- und Wirksamkeitstests auf der Grundlage von aktuellen Erkenntnissen in Kosmetik und Dermatologie.

OROXCELL - Frankreich. Bei Oroxcell arbeiten verschiedene Teams an der Durchführung physikalisch-chemischer Untersuchungen und ADMET-Studien, mit dem Ziel, hochwertige Partnerschaften und Dienstleistungen in den Bereichen Biotechnologie, Pharmazie, Kosmetik, Lebensmittel, Veterinärmedizin und Konsumgüter bieten zu können. Die integrierte Plattform des Unternehmens ermöglicht die Durchführung von hochwertigen bzw. mechanistischen Studien für ein besseres Verständnis des Produktverhaltens bei Kontakt mit einem Organismus sowie zur Beantwortung regulatorischer GLP-Aspekte.

WATCHFROG - Frankreich. WatchFrog entwickelt und vermarktet innovative Lösungen für die in-vivo-Erkennung einer Vielzahl von chemischen, pharmazeutischen und kosmetischen Stoffen. WatchFrog bietet biotechnologische Werkzeuge zur Beschleunigung von Umweltverträglichkeitsprüfungen.