Beauty for a Better Life: Ausbildung als Weg zurück ins Leben

"Beauty for a Better Life" (Schönheit für ein besseres Leben) ist das neue Aus- und Weiterbildungsprogramm der L'Oréal-Stiftung. Es wurde 2012 ins Leben gerufen und gibt benachteiligten Menschen eine Ausbildung im Kosmetiksektor.


  • Mécénat Beauty for life
  • Mäzenat für Beauty for life
  • Friseurkurs an der Berufsschule in Thiais
  • Friseurkurs an der Berufsschule inThiais

Anlässlich des hundertjährigen Bestehens von L'Oréal im Jahr 2009 wurden die Tochtergesellschaften aufgerufen, ein Projekt mit gesellschaftlicher Verantwortung zu entwickeln. Zehn Länder hatten die Idee, in benachteiligten Kommunen eine kostenlose Friseurausbildung anzubieten – dieser kreative Beruf macht unabhängig und bietet zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten. Die Idee wurde von der L’Oréal-Stiftung aufgegriffen und zum Programm "Beauty for a Better Life" weiterentwickelt. Gemeinsam mit NGOs und lokalen Wohltätigkeitsorganisationen wurden auf der ganzen Welt geeignete Schulungsprogramme eingeführt. Die Qualifikation zum Friseur erlaubt es benachteiligten Jugendlichen sowie Frauen, die unter häuslicher Gewalt oder einer prekären wirtschaftlichen Situation zu leiden haben, sich ins Arbeitsleben einzugliedern.

Frankreich als Vorreiter

Das erste französische Projekt hat am 10. September 2012 die Arbeit aufgenommen. An der Berufsschule Thiais werden 13 junge Menschen zwei Jahre lang ausgebildet und erhalten danach eine Qualifikation als Friseur. Finanziert wird das Programm gemeinsam von der L’Oréal-Stiftung und der Stiftung Fondation d’Auteuil (die jedes Jahr 14.000 benachteiligte Jugendliche unterstützt, von denen rund 30% vom Sozialamt überwiesen werden). Es wurde ein eigener Raum für ihre theoretische und praktische Ausbildung eingerichtet, wo Lehrer der L’Oréal-Friseurakademie und der Stiftung Auteuil die Jugendlichen unterrichten. Das maßgeschneiderte Programm soll jugendlichen Schulabbrechern eine Chance auf einen Arbeitsplatz bieten.

Beauty for a Better Life

  • 1.447 meist junge Menschen konnten 2012 profitieren
  • 13 Länder machen mit
  • 3 Jahre gibt es das Programm schon