Diversity: Ein globales Monitoring-Tool

Es ist L'Oréal sehr wichtig, Vielfalt Form zu fördern. 2004 wurde eine entsprechende Charta verfasst, und drei Jahre später wurden Workshops eingerichtet mit dem Ziel, diese Verpflichtung zu erfüllen.

Diversity Workshops
Diversity Workshops

L’Oréal war 2004 einer der ersten Konzerne Frankreichs, der eine Diversity-Charta eingeführt hat und damit sein Engagement gegen Diskriminierung und für Förderung kultureller, ethnischer und sozialer Vielfalt am Arbeitsplatz eingetreten ist. Drei Jahre später folgte die Einführung von Diversity-Workshops, in denen seither rund 12.000 Mitarbeiter geschult wurden. Die Förderung von Vielfalt ist für den Konzern ein strategischer Treiber für soziale Performance und wirtschaftliche Ergebnisse. 2011 hat L’Oréal sein Engagement noch ausgeweitet und ein neuartiges Monitoring-Tool entwickelt, das langfristig in allen Tochtergesellschaften zum Einsatz kommen soll. Ein computergesteuertes Kontrollinstrument bewertet rund dreißig Kennzahlen, die dem Personaldirektor und seiner Führungsriege vorliegen. Auf dieser Grundlage können durchgeführte Maßnahmen ausgewertet und verbesserungswürdige Bereiche ermittelt werden. "Um die Vorteile der Vielfalt voll ausschöpfen zu können, müssen wir nicht nur Geleistetes messen, sondern auch potenzielle Verbesserungen erkennen können," erläutert Stéphanie Oueda, bei L'Oréal International für Diversity-Projekte zuständig.

Erst Frankreich und dann die ganze Welt

Das Monitoring-Tool wurde zunächst für Frankreich entwickelt und umfasste 14 Kennzahlen wie Alter, Geschlecht, Gehalt und Art des Arbeitsvertrags. Dieses Modell wurde dann auf 30 Kennzahlen ausgebaut und wird seit 2012 in den L'Oréal-Gesellschaften eingeführt. Seit 2013 arbeiten alle Länder damit. Die Kennzahlen können vor Ort an besondere Umstände oder Einschränkungen und Gesetze angepasst werden.