Inklusive Geschäftsmodelle: L’Oréal setzt sich für Wiedereingliederung ein

L'Oréal setzt sich dafür ein, weltweit Menschen mit geringem Einkommen an der Beschaffungskette teilhaben zu lassen.

L’Oréal s’implique dans la vie des communautés environnant ses sites et usines.

L’Oréal is involved in the life of the communities which surround its sites and plants.

L’Oréal s’implique dans la vie des communautés environnant ses sites et usines.

L’Oréal is involved in the life of the communities which surround its sites and plants.

Der Konzern engagiert sich dafür, sein Wachstum mit der Gemeinschaft vor Ort zu teilen. Seit Jahren testet L'Oréal zu diesem Zweck inklusive Geschäftsmodelle, die auf die Integration von Menschen setzen, die entweder vom Arbeitsleben ausgeschlossen oder gesellschaftlich benachteiligt sind. 2012 ging der Konzern noch einen Schritt weiter und untersuchte die Wirkung dieser Art Geschäftsmodell weltweit in mehreren Modellversuchen. Es kristallisierten sich drei Bereiche mit großem Entwicklungspotenzial heraus.

Projekte, die vor Ort die gesellschaftliche Integration fördern

Zunächst im Einkauf, indem bei Ausschreibungen (sofern möglich) Gruppen einbezogen werden, die normalerweise keine Verträge mit multinationalen Konzernen schließen. Das ist die größte Herausforderung des Programms für solidarische Beschaffung.

Zweitens Aus- und Weiterbildung in kosmetischen Berufen für sozial Benachteiligte. Dieses Modell testet der Konzern im Jahr 2013.

Schließlich der Mikrovertrieb, den Matrix in den Armenviertel von Rio de Janeiro erfolgreich eingerichtet hat. Das Projekt erfüllt einen geschäftlichen Bedarf, nämlich auf dem brasilianischen Markt mit seinem stark fragmentierten Einzelhandel Marktanteile zu gewinnen, und ist daher langfristig ausgelegt, was sowohl dem Konzern als auch den Beteiligten nutzt: Sie haben Arbeit gefunden, und der Vertrieb der Markenprodukte bietet ihnen ein gutes Einkommen.

Diese Beispiele zeigen, wie L‘Oréal in den Ländern, wo der Konzern präsent ist, einen Einfluss auf gesellschaftliche Wiedereingliederung und Wohlstand vor Ort nehmen kann. In 2013 wurden weitere Modellversuche gestartet, u.a. im afrikanischen Ghana.

Wir fördern die Entwicklung der Kommunen vor Ort.
Alexandra Palt, Direktor für soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit

L’Oréal fördert die sozio-ökonomische Entwicklung vor Ort

Die Gruppe engagiert sich vor Ort rund um ihre Niederlassungen, Werke und Logistikzentren für die lokale Bevölkerung und spielt eine wichtige Rolle bei Projekten, von der die Gesellschaft und Wirtschaft einer Region profitieren. Partnerschaften erlauben es Studierenden, in ihrer näheren Umgebung Berufe kennenzulernen; Ausbildungs- und Praktikantenverträge für Jugendliche vor Ort; oder in Frankreich beispielsweise die Zusammenarbeit mit sogenannten ESATs (ähnlich Behindertenwerkstätten), um Menschen mit Behinderung den Einstieg ins Arbeitsleben zu ermöglichen oder in Form von Lieferverträgen mit diesen Einrichtungen. Initiativen gibt es viele.