Interview mit Jérôme Tixier, Executive Vice-President Human Resources

L'Oréal setzt darauf, sein Wachstum mit anderen zu teilen und achtet insbesondere auf die Förderung und das Wohl seiner Mitarbeiter. Interview mit Jérôme Tixier, Executive Vice-President Human Resources.

Jérôme Tixier
Jérôme Tixier

Wie fügt sich die Personalpolitik von L'Oréal in die CSR-Strategie des Konzerns ein?

Unsere HR-Politik ist Kernstück der CSR-Strategie, denn bei L’Oréal gehen wirtschaftlicher Erfolg und soziale Verantwortung Hand in Hand. Der Konzern ist der Auffassung, dass Unternehmensentwicklung und Nachhaltigkeit ganz entscheidend von den Frauen und Männern abhängen, die für uns arbeiten, deshalb verfolgen wir eine verantwortungsvolle, auf ethischen Prinzipien beruhende Personalpolitik. Der Mensch steht im Zentrum der Vision, das fördert Vielfalt.

Was zeichnet die Personalpolitik von L‘Oréal aus?

Eine der Besonderheiten bei L’Oréal ist die enge Verknüpfung von individueller Leistung und Entwicklung der Gemeinschaft. Wir suchen überall nach den besten Talenten. Personalpolitik bedeutet auch, in einem Umfeld, in dem alle Mitarbeiter wachsen und sich weiterentwickeln können, die Fähigkeiten des Einzelnen zu fördern. Dieser Ansatz erfüllt die Beziehung zum Unternehmen erst mit Sinn. Wir haben dieses Vorgehen 2012 in die offizielle Personalpolitik aufgenommen, und zwar indem wir Teams für Rekrutierung und Personalentwicklung gebildet, unsere Schulungsprogramme an die Gegebenheiten vor Ort angepasst und unsere sozialen Leistungen einer gründlichen Überprüfung unterzogen haben. Unser Ziel ist, L’Oréal weltweit zu einem attraktiven Arbeitgeber zu machen.

Wie kann die Personalpolitik zu dem Unternehmensziel, das Wachstum zu teilen, beitragen?

Unsere Personalpolitik fördert die Entwicklung in den Ländern, in denen L’Oréal präsent ist. Unsere Wachstumsstrategie spielt eine wichtige Rolle für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung, und die HR-Teams vor Ort unterstützen dieses Wachstum nach Kräften durch Einstellung und Förderung von Arbeitskräften aus der Region. Zu den Führungsqualitäten, die wir regelmäßig bewerten, zählt auch soziale Kompetenz und Engagement. Dies inspiriert unsere Manager, so zu handeln, dass Vielfalt akzeptiert wird und motiviert sie außerdem, sich an gemeinnützigen, sozialen, integrativen Projekten zu beteiligen. Ein Beispiel ist der in jedem Jahr stattfindende Citizen Day, an dem 2012 mehr als 20.000 Mitarbeitern teilgenommen haben.