Biotherm: Wasser und verantwortungsvoller Konsum

Verantwortungsvoller Konsum ist das letzte Glied in der Kette nachhaltiger Entwicklung. Biotherm ist ein gutes Beispiel dafür: die Marke hat eine „Water-Lovers“-Plattform aufgesetzt, die Hand in Hand geht mit der neuen Markenkommunikation „Schönheit aus der Tiefe“.

Verkaufsstand Biotherm

Water is fundamental to Biotherm's products and this prevalence is highlighted in its sales corners all over the globe.

Verkaufsstand Biotherm

Water is fundamental to Biotherm's products and this prevalence is highlighted in its sales corners all over the globe.

Interview mit Elisa Simonpietri, Wissenschaftliche Direktorin von Biotherm

2012 hat sich die Marke im Rahmen ihrer Feierlichkeiten zum 60-jährigen Jubiläum als Experte für aquatische Artenvielfalt positioniert und die Plattform Water Lovers als Rundumangebot eröffnet. Von der Verpackung über die Rezepturen bis zu Kommunikation und Philanthropie ist die Marke global aufgestellt und engagiert sich intern und extern. Die Plattform mit dem eingängigen Namen "Water Lovers" bietet in drei einfachen Stufen eine Anleitung zum verantwortungsvollen Verbrauch: bessere, umweltfreundlichere Verpackungen, eine verantwortungsvolle Kommunikationsstrategie und besser informierte Verbraucher.

Umweltfreundliches Design

Die wissenschaftliche Direktorin von Biotherm, Elisa Simonpietri, erläutert: "Nachhaltiges Verbraucherverhalten beginnt mit nachhaltiger Innovation. Wir müssen den Kunden informieren, aber erst müssen wir ihm Produkte mit einem möglichst ausgeglichenen Umweltprofil anbieten." Dafür hat Biotherm einen Aktionsplan formuliert mit dem Ziel, umweltfreundliche Produkte zu entwickeln, die nicht weniger wirksam sind und deren Anwendung auch nicht weniger Spaß macht.

Und Simonpietri fügt hinzu: "Die größte Herausforderung bestand im Bereich Forschung und Innovation." Thierry Cotton, der Leiter des Hautpflegelabors, erklärt: "Zunächst einmal haben wir in allen unseren Peeling-Produkten die Polyethylen-Partikel durch Peeling-Partikel natürlichen Ursprungs ersetzt. Wir mussten natürliche Alternativen ermitteln, deren Peeling-Wirkung genau so gut ist wie die von derzeit am Markt erhältlichen Produkten." Aus wirtschaftlicher Sicht bestand die Herausforderung darin, Rezepturen natürlichen Ursprungs mit gleicher Wirkung zu einem entsprechenden Preis herzustellen. Ziel ist es immer, dem Kunden einen echten, messbaren Vorteil zu bieten. Biotherm unterstreicht die präzisere, zielgerichtete Wirkung der neuen Partikel, die für noch weichere Haut sorgen. Die Verpackungsmenge wurde zudem reduziert: Die Handcreme Biomains beispielsweise wird jetzt ohne Umkarton verkauft.

Wasser – hier ist Handlungsbedarf

"Diese Maßnahmen binden den Kunden ummittelbar in die nachhaltige Entwicklung ein. Indem wir unsere Produkte verbessern und ihre Auswirkungen auf die Umwelt reduzieren, machen wir auch den Einkauf selbst zu einer verantwortungsvollen Handlung," so Elisa Simonpietri. Die Marke hat in diesem Zusammenhang ihr Engagement für den Wasserverbrauch ausgebaut. "Dieses Element steckt uns sozusagen in den Genen, es ist unser wichtigster Rohstoff. Deshalb müssen wir auf diesem Gebiet eine wichtige Rolle spielen," sagt Biotherm-Kommunikationsdirektorin Emilie Marsh. Wasser ist mit der Marke untrennbar verbunden, seit Biologen 1952 die vielfältige Wirkung von Thermalplankton auf die Haut entdeckt haben. Zwanzig Jahre Forschung später konnte man das Wirkstoffkonzentrat Life Plankton™ isolieren, das für die Marke zum Verkaufsschlager wurde und in immer neuen Rezepturen seine Fähigkeit zum Zellschutz unter Beweis stellen konnte. Auf der Plattform Water Lovers unterstreicht Biotherm erneut die Bedeutung von Wasser und betont sein Engagement für die Meere der Welt. Das Unternehmen geht aber noch einen Schritt weiter und will Innovation nutzen, um die Reichtümer der Weltmeere sowie die im Wasser befindliche Artenvielfalt für fortschrittliche Produkte einzusetzen.

Die Position von Biotherm befasst sich auch mit einer der wesentlichen Herausforderungen für die Entwicklung der Marke, so Geschäftsführer Patrick Kullenberg: "Nur das quantitative und qualitative Gleichgewicht der Ökosysteme, aus denen wir unsere Wirkstoffe heute ziehen und auch morgen noch ziehen möchten, gewährleisten den langfristigen Erfolg der Marke. Unsere Zukunft hängt von diesem Gleichgewicht ab." Biotherms Interesse, diese Ressource zu schützen, fällt mit der globalen Sorge zusammen, wie man ausreichend Wasser bewahren und Wasserknappheit vorbeugen kann. "Das ist eine Win-Win-Situation für die Erde, für den Verbraucher und auch für unser Unternehmen," fügt Patrick Kullenberg hinzu. Dieser Umstand macht die Plattform Water Lovers noch schlagkräftiger.

Information und Dialog, den richtigen Ton treffen

Aber neben Ökodesign und verantwortungsvoller Kommunikation ist der informierte Verbraucher von großer Bedeutung. "Verbraucher wissen, was nachhaltige Entwicklung bedeutet und welche Herausforderungen sie birgt. Sie wollen so viel wie möglich über das wissen, was sie konsumieren, aber sie möchten auch etwas über die Anwendung der Produkte wissen," so Patrick Kullenberg. Die Marke möchte den Verbraucher unterstützen und ihn auch im Geschäft darüber informieren, was Biotherm tut und welchen Herausforderungen sich das Unternehmen stellt. Der Verbraucher soll jederzeit auf Tools und wichtige Produktinformationen zugreifen können. "Hier müssen wir den richtigen Ton treffen, ohne die Situation zu dramatisch darzustellen oder mit dem Finger auf jemanden zu zeigen. Der Verbraucher muss überzeugt sein, dass auch er etwas für nachhaltige Entwicklung tun kann," erklärt Elisa Simonpietri.

Um das zu erreichen, nutzt Biotherm moderne Kommunikationstechniken. Die Markenwebsite bietet dem Besucher eine ganz neuartige Erfahrung und informiert ihn umfassend und detailreich mit verschiedenen Videos. "Sie ist eine Einladung, Seen, Meere, Ozeane und Thermalquellen zu besuchen, die Geheimnisse zu ergründen, die diese Gewässer bergen, und ihre Schönheit zu entdecken," erläutert Emilie Marsh. Eine weitere Neuerung ist die Nutzung sozialer Netzwerke. Im März 2013 hat Biotherm auf Facebook einen E-Rechner für den eigenen Wasser-Fußabdruck veröffentlicht, mit dem man seinen Umwelteinfluss mit ein paar Klicks selbst ermitteln kann – ein riesiger Schritt in Richtung interaktive Kommunikation. "Wir reden den Verbraucher nicht mehr an, wir reden mit ihm," so Patrick Kullenberg. "Wir bemühen uns um Dialog und Mitarbeit für einen verantwortungsvollen Konsum."

Biotherm engagiert sich

  • zu 99% ist Eau Océane biologisch abbaubar
  • 12 Tonnen Plastik will Biotherm bis 2014 einsparen
Den Umwelteinfluss unserer Produkte zu verringern bedeutet, verantwortungsbewusst einzukaufen.
Elisa Simonpietri, Biotherms wissenschaftliche Direktorin
  • L’Oréal hatte bereits begonnen, Einfluss und Auswirkungen des Wasserverbrauchs zu untersuchen, als Biotherm seine Plattform „Water Lovers“ entwickelte.

    1. Ob Rohstoffe einen Einfluss auf den Produktzyklus oder die Verpackung haben, hängt nicht nur von ihrer Zahl, sondern auch von ihrer Herkunft ab.
    2. Dank der seit 2005 eingeführten Programme zum Einsparen von Wasser hat der Herstellungsprozess kaum Auswirkungen auf den Wasserfußabdruck des Produkts.
    3. Der Wasserverbrauch bei der Anwendung eines Gesichtsreinigers oder Duschgels hat einen erheblichen Einfluss auf den Lebenszyklus.
    4. Am größten ist der Einfluss am Ende des Produktlebenszyklus, also wenn die Abbauprodukte in Gewässer (Seen, Flüsse) eingeleitet werden. Dieser Aspekt ist für die Entwicklung ökologischer Produkte, für deren Abspülen Wasser verwendet wird, von größter Bedeutung.
    In jedem dieser Schritte wurden auch Transport und Distribution berücksichtigt.

  • Biotherms Water Lovers-Plattform umfasst auch eine gemeinnützige Seite. Das Unternehmen unterstützt Projekte, mit denen die Wasser-Ressourcen der Erde geschützt werden sollen. Die erste dieser Kampagnen ist die der Mission-Blue-Koalition der Meeresforscherin Sylvia Earle zum Schutz des Rossmeeres. Diese Eisscholle in der Antarktis ist eines der letzten verbliebenen Meeresökosysteme der Erde und durch Überfischung und die Erderwärmung gefährdet. Im Jahr 2012 hat Biotherm die schwedische Künstlerin Ingela Peterson Arrhenius gebeten, die Weihnachtsgeschenk-Sets in limitierter Auflage zu dekorieren. Damit konnte Biotherm 250.000,-- Euro sammeln, die Mission Blue für die Einrichtung einer Schutzzone für das Rossmeer gespendet wurden. "Wenn man begreift, wie viele Arten gefährdet sind und wie einzigartig dieses vom Menschen unberührte Meer ist, dann versteht man auch, was hier auf dem Spiel steht. Wir sind stolz darauf, Mission Blue zu unterstützen, denn mit diesem Meeresschutzgebiet wäre die Zukunft des Rossmeeres gesichert," erläutert Patrick Kullenberg.


Elisa Simonpietri, Wissenschaftliche Direktorin von Biotherm