In den USA: das erste interessenübergreifende Forum zum Thema nachhaltiger Konsum

Das gemeinsam mit der Nichtregierungsorganisation "Forum for the Future" entwickelte Konsumforum "RE: Imagining Consumption" sollte bei der Suche nach Strategien helfen, um dem Verbraucher zu zeigen, wie er sich bei Kauf und Anwendung verantwortungsbewusster verhalten kann.

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Auf Initiative von L’Oréal USA fand am 10. Dezember 2012 in New York das Forum “RE: Imagining Consumption” zum Thema Nachhaltiger Konsum statt. Organisiert wurde es gemeinsam mit der NGO "Forum For the Future", die seit 16 Jahren mit Interessenvertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aus der ganzen Welt daran arbeitet, die nachhaltige Entwicklung voranzubringen. "Die dreißig Teilnehmer rekrutierten sich aus NGOs, Verbrauchermarken, Einzelhandel, Kommunikations- und Markenfachleuten. Auf Einladung von L’Oréal wollten sie gemeinsam Strategien erarbeiten, um den Verbraucher anzuhalten, verantwortungsbewusster einzukaufen, zu konsumieren und zu entsorgen," so Pam Alabaster, Senior Vice President of Sustainable Development and Public Affairs bei L’Oréal USA. (erläutert.) Auf der Tagesordnung standen u.a. Präsentationen von bahnbrechenden Markenprojekten, eine Untersuchung der Hindernisse für nachhaltigen Konsum und die Präsentation von Strategien, um das Verbraucherverhalten zu verändern.

Warum wurde dieses Forum ins Leben gerufen?

Sally Uren, Stellvertretende Leiterin des Forum For the Future: Verantwortungsvoller Konsum ist zu wichtig, als dass ein einzelnes Unternehmen ihn erreichen könnte. Daher hat sich L’Oréal für eine interessenübergreifende Strategie entschieden und alle Entscheider für nachhaltigen Verbrauch einberufen.

Warum ist es Ihrer Organisation wichtig, mit einem Unternehmen wie L’Oréal zusammenzuarbeiten?

S. U. : Wir stehen vor großen Herausforderungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt. Diese können nur gemeinsam von der Öffentlichkeit, Regierungen und Unternehmen gelöst werden. Eine Organisation wie Forum For the Future muss mit Konzernen wie L’Oréal eine Partnerschaft eingehen – der Weltmarktführer in seinem Bereich engagiert sich für Nachhaltigkeit.

Was hat das Forum ergeben?

S. U. : Wir haben drei wichtige Schlussfolgerungen erarbeitet. Erstens brauchen wir eine allgemeingültige Sprache für nachhaltige Entwicklung. Die Aufgabe muss in sinnvolle Botschaften aufgeteilt werden. Zweitens müssen wir Glück und Erfolg neu definieren. Sie dürfen nicht mehr bedeuten, dass man einfach noch mehr kauft. Und drittens sollten nachhaltige Verbrauchsgüter für jeden erschwinglich und zugänglich sein.


Reimagining Consumption